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Briefmarke Bund 772 (Düsseldorf 1973)

Artikel vom 11.07.2010 aus Briefmarken.

Zum 14.Ev.Kirchentag in Düsseldorf erschien eine einzelne Briefmarke anlässlich der Veranstaltung.


Michel-Nummer: Bund 772
Erschienen: 25. 05. 1973
Porto: 30 Pfennige (Briefporto bis 20g)

Postverwaltung: Bundesrepublik Deutschland
Auflage: 31 450 000 Stück
Künstler: Piatti
Druck: Rastertiefdruck
Beschreibung: Skiziertes Profil (Sinnbildlich: Erde und Himmel gehören zusammen)

Ersttagsonderstempel

Zu dieser Ausgabe sind zwei verschiedene ESST bekannt (Bonn und Düsseldorf).


ESST 53 Bonn 1


ESST 4 Düsseldorf 1


Schalterbogen


Der Schalterbogen der Bund 772 ist querliegend und hat daher zehn Reihenwertzähler.

Oberhalb des Reihenwertzählers 9 DM findet sich die Bogenzählnummer.
Es handelt sich hierbei um, meist bei Walzendruck, auf den Bogenrand mitgedruckte Ziffern von einem Zählwerk an der Druckmaschine.
Im obigen Bogen handelt es sich um die Nummer: 50286.

Weitere Bögen: Nr.50287


Mustermarke

Die Post informiert ihre Kunden auf verschiedenste Arten darüber, wann welche Briefmarken neu erscheinen. Das geschieht z.B. durch Aushänge in den Postniederlassungen, durch vielerlei schriftliche und Bildinformation, im Internet und vielem mehr.

Ein ganz spezieller Kundenkreis (z.B. die Presse und natürlich auch Adressen der Philatelie) erhielt bis ca. 2002 darüber hinaus eine ganz persönliche Information durch die Übersendung von Originalbriefmarken mit einer Beschreibung und Nennung des Ausgabedatums. Diese Briefmarken wurden, damit sie nicht zur Freimachung von Postsendungen verwendet werden konnten, mit dem immer wieder wechselnden (Hand-)Stempelaufdruck "MUSTER" versehen.

Rein zur Information versandt, waren solche Marken also keine offizielle Ausgaben und werden somit richtigerweise in den Katalogen auch nicht gesondert ausgewiesen bzw. bewertet.

Hinweis: Die Masse der angebotenen Mustermarken sind gefälscht.


Mustermarke der Bund MiNrm 772


Andreaskreuz

Als Andreaskreuz bezeichnet man in der Philatelie eine Besonderheit, die beim Bogendruck auftritt.
Im Bereich der Deutschen Bundespost stellten Andreaskreuze (auch Annullierungskreuze) eine Form der Entwertung dar. Für die Versandstelle für Sammlermarken bedruckte die Bundesdruckerei ab 1970 ganze Markenbögen mit Tagesstempeln (ab 1991 auch mit Ersttags-Sonderstempeln).

Waren die Stempel größer als die Marken, wurden dazwischen liegende Marken, die nur kleine Segmente der Stempel trugen, durch – ebenfalls mitgedruckte – Andreaskreuze als Ausschuss gekennzeichnet und sollten nach dem Trennen der Bögen vernichtet werden. Gelegentlich gelangten solche Stücke jedoch in Sammlerhände.

Die seit Oktober 1994 ausschließlich herausgegebenen Zehnerbögen werden nicht mehr mit Annullierungskreuzen bedruckt: Stempel, gleich welcher Größe, lassen sich hier so platzieren, dass sie nicht zwangsläufig mehrere Marken berühren. Gegebenenfalls ragen sie in den Bogenrand.


Andreaskreuz auf der Bund MiNrm 772


Amtliche Produkte


Ministerkarte vom Typ IVc



Quellen:



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Erstversion vom 11.07.2010. Letzte Aktualisierung am 09.06.2019.