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1908: Hamburgische Rettungsmedaille


Um Bürger für unter eigener Lebensgefahr ausgeführte Rettung eines Menschenleben auf dem Landesgebiet von Hamburg zu ehren wurde 1908 diese Medaille gestiftet.

Verleihungszeiträume / Typen

Von 1908 bis zum 15. Mai 1918 wurde eine 42mm große nicht tragbare Medaille verliehen.

Mit dem Beschluss vom 15. Mai 1981 wurde dieses geändert auf eine tragbare Version mit einem Durchmesser von 37mm.

Vom 22. Juni 1933 bis zum 3. Mai 1945 wurde reichseinheitlich nur die Rettungsmedaille (1933) für Rettungstaten verliehen. Die Hamburgerische Rettungsmedaille wurde daher aufgehoben und nicht mehr verlieren.

Mit Beschluss des Hamburger Senats vom 2. Oktober 1951 wurde dann die Verleihung der Hamburgischen Rettungsmedaille wieder aufgenommen.

Für Rettungstaten zwischen 22. Juni 1933 und 3. Mai 1945 konnte nachträglich die Medaille beantragt werden.

Verleihungsvoraussetzungen

Die Rettungsmedaille wird nur verliehen, wenn sich der Retter unter erheblicher eigener Lebensgefahr bei der Rettungstat befunden hat. Die Rettung muss zudem auf dem hamburgischen Landesgebiet stattgefunden haben, wobei die deutsche Staatsangehörigkeit des Retters keine Verleihungsvoraussetzung ist. Die Medaille wird ebenso für Rettungstaten auf hoher See verliehen, wenn die Rettung von einem Schiff aus erfolgte und der Heimathafen des betreffenden Schiffes Hamburg ist. Im Übrigen kann die hamburgische Rettungsmedaille nur einmal an ein und dieselbe Person verliehen werden.

Form, Beschaffenheit und Trageweise

Die Rettungsmedaille besteht aus Silber und hat einen Durchmesser von 37 mm. Auf ihrer Vorderseite zeigt sie erhaben geprägt das große Hamburgische Staatswappen mit obiger Umschrift: FREIE UND HANSESTADT HAMBURG Unter dem Staatswappen ist die Inschrift: Für Rettung aus Gefahr zu lesen. Die Rückseite der Medaille enthält eine bildliche Darstellung dessen zentraler Mittelpunkt einen nackten, knienden Mann darstellt, der mit den Fangarmen eines Kraken der Tintenfisches kämpft. Auch diese Symbolik ist erhaben geprägt. Getragen wird die Medaille an der linken Brustseite an einem roten Band, welches von zwei weißen Mittelstreifen durchzogen ist.


Grafik des Bandes

Abstufungen

Hamburg differenziert dabei folgende Abstufungen bei der Lebensrettung:

Anerkennung

Die Rettungsmedaille ist die einzige offiziell vom Bundespräsidenten anerkannte Auszeichnung von Hamburg.

Sonstige

Material: Silber
Größe: bis 1918 47mm, tragbare Version 37 mm
Gewicht: ca. 20 g
Preis: 270 – 300 €
OEK Nummer: 685

Material:


Links:


Miniatur für kleine Ordensschnalle / Frackkette

Katalogbeschreibung: "HANSESTADT HAMBURG: Rettungsmedaille ab 1918 tragbar, 16 mm als Hänger, selten"
Preis: 71,25€ (ursprünglich 95€)
Gekauft: 28.12.2014

Hinweis: Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite zeigt kleine Unterschiede zur 37mm Version.


Vorderseite


Rückseite


Im Vergleich mit der Dankmedaille von 1962.

Tragbare Variante von 1918 bis 1933

Katalogbeschreibung: "Original Rettungsmedaille/Rettung aus Gefahr/Hamburg/990er Silber"
Gekauft: 14.06.2017

Beschreibung: extrem selten,100% Alt und Original aus der Zeit,Urkunde leider nicht vorhanden,mit Band,bis 1933 verliehen,Innschrift: H.M.Silber 990,Durchmesser: 37mm,Verleihung nach 1951 ist die Inschrift: Hamburger Staatswappen und Silber 925















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30.04.2017



Erstversion vom 12.01.2015. Letzte Aktualisierung am 09.10.2017.